Samstag, Juli 07, 2007
Erinnerungen
Donnerstag, Mai 31, 2007
Sonntag, März 04, 2007
Privatarchäologin
In Erinnerungen wühlen, kann unglaublich weh tun. Aber davon trennen will ich mich nicht - viel zu wertvoll.
Sonntag, Januar 14, 2007
Mach die Eule weg!
Seit mehr als fünf Minuten schreit eine Eule in unserem Garten. Als ich das letzte Mal diese Laute gehört habe, ist mein Papa eine Stunde später gestorben.
Ich bin extrem anfällig für sowas, denn ich habe immer Oma im Ohr, die sagte: "Wenn eine Eule laut und lange schreit, geht einer unserer Lieben."
Leider hat sie damit zu oft Recht behalten.
Nicht schon wieder. Bitte.
What we did last summer...
Wie jedes Jahr war auch 2006 Straßenfest in Wischerhausen. Obwohl der erste Mai bereits vorbei gezogen war, ließen es sich die Damen nicht nehmen, einen Maibaum aufzustellen. Mit musikalischer Begeisterung, irgendwie.
Donnerstag, Dezember 07, 2006
Papas Baum
Die ersten heftigen Herbststürme jagen über das Land. Das drückt nicht nur die Stimmung, auch andere Dinge können nicht standhalten.
Eine Erinnerung wurde heute zum Opfer.
Jedesmal wenn ich diesen Baum, windschief seit Jahren, angesehen habe, musste ich daran denken, wie oft ich mit Papa im Schatten gesessen habe. Über alles haben wir zwei geredet. Nie wieder wird es das geben. Endgültig.
Sonntag, November 26, 2006
Donnerstag, November 09, 2006
Begegnungen
Vor knapp 1 1/2 Jahren begab es sich, dass wir mit unserer Kindergartengruppe einen Ausflug in den Zoo machen wollten.
In den Tagen zuvor war der Himmel blau und die Sonne strahlte fröhlich vor sich hin. Ganz im Gegensatz zum Morgen des Ausflugs. Es war ungemütlich grau und gelegentlich nieselte es. Trotzdem machten wir uns guten Mutes auf den Weg in Richtung Bahnhof.
Dort angekommen hieß es vier Kinder, zwei Praktikantinnen, zwei Gruppenleiter und drei Kinder im Kinderwagen im Wagon unterzubringen. Dank beherzter Mithilfe eines Mitreisenden war dies kein Problem.
Am Zielort angekommen, ging es wieder raus aus dem Zug. Diesmal ohne Hilfe aber höherem Bahnsteig.
Leider hatte es wieder angefangen zu nieseln und wir konnten unseren Weg zum Zoo nicht zu Fuss antreten. Andere Möglichkeiten mussten her. Schnell wurde der Busplan gecheckt und wir hatten Glück. Unser Bus kam in diesem Moment in den Gummibahnhof eingefahren. Also nichts wie rein - mit drei Kinderwagen. Während sich eine Praktikantin um die vier selbständigeren Kinder kümmerte, hatte der Rest von uns mit den Kinderwagen zu kämpfen. Eines der Kinder war ohne größere Probleme auf einem Bussitz unterzubringen, so dass der Wagen zusammengeklappt werden konnte. Die anderen beiden mussten auf Grund ihrer Eigenheiten wohl oder übel in ihren Kutschen sitzen bleiben. Dank des absenkbaren Einstiegs war uns wenigstens das Hochwuchten erspart.
So ein Stadtbus hat leider kein allzu großes Platzangebot. Also versuchten wir uns so eng wie möglich zusammenzuquetschen, damit wir andere Passagiere nicht einengten.
Trotzdem dauerte es nur wenige Minuten bis eine Mitfahrerin zu einer Schimpftirade ansetzte, die es in sich hatte.
Was wir doch für Menschen seien! Was uns einfallen würde, unbescholtene Bürger vom Busfahren abzuhalten! Und was wir da überhaupt mit uns durch die Gegend schleppten! Für sowas gab es damals eine saubere Lösung, da hätte niemand den Bus verbarrikadiert!
Als ob das nicht reichte, gab es tatsächlich weitere Passagiere, die sich diesen Ansichten anschlossen.
Im vollbesetzten Bus gab es nur eine Person, die sich für uns einsetzte. Der junge Mann fuhr sogar entgegen seinen eigentlichen Plänen mit uns bis zum Zoo und half uns beim Aussteigen um danach seinen Weg fortzusetzen.
Es dauerte eine ganze Weile bis sich unsere Praktikantinnen beruhigt hatten. Es war ihnen völlig unverständlich, dass es solche hasserfüllten Menschen gibt.
Meine Kollegin und ich haben bereits mehrere solcher Begegnungen hinter uns. Aber vielleicht ist es genau das, was uns darin bestärkt, dass unsere Arbeit wichtig ist?
Samstag, Mai 06, 2006
HEP's Reunion
Zwölf von 25. Kein allzu schlechter Schnitt. Wenn man bedenkt, dass ein HEP durchaus Wochenenddienst und sonstige Wechselschichten schiebt, hatte sich gestern Abend doch eine recht gute Anzahl unseres Jahrgangs eingefunden, um mit vielen anderen Vorgängern und Nachfolgern das 25. Jubiläum unserer Schule zu feiern.
Nach einem Rundgang durch das Gebäude, welches wir erst vor knapp zwei Jahren verlassen haben, mussten wir feststellen, dass sich doch eine ganze Menge verändert hatte. Was sich nie verändern wird, ist wohl das Namensgedächtnis unseres Schulleiters. Wie praktisch waren doch - besonders für ihn - die Buttons mit Namen, die sich jeder Gast beim Eintritt in das Gebäude basteln ließ und mehr oder weniger gut sichtbar anheftete.
Poncho und ich stellten fest, dass einige Räume einer neuen Verwendung zugeführt worden waren. So gab es jetzt einen Snoezelen-Raum, der angeblich stark frequentiert wird, sowie einen frei zugänglichen Kopierer, der den Lehrern endlich fünf Minuten Pause mehr zugesteht, da kein Schüler mehr an die Tür wummert, um den Schlüssel für das Heiligtum im zweiten Stock zu erbetteln. Allerdings gibt es immer noch den innig geliebten Geldeinwurfschlitz, der noch genauso funktionstüchtig erscheint, wie wir ihn kennen lernten.
Am Abend ging es weiter im "Hagspihl". Diese Lokalität scheint auch zukünftig nicht lernfähig im Bezug auf HEP's. Wir sind keine Gäste, die auf Luxus und Benimm aus sind. Wir sind Gäste, die laut, durstig und ausdauernd sind. Auch der DJ bemerkte erst auf mehrmaligen Hinweis, dass er mit lockerem Chartgesäusel keinen Blumenstrauss gewinnen konnte. Erst als AC/DC, Metallica, Die Ärzte, Guns'n'Roses und Nirvana aus den Boxen donnerten, füllte sich die Tanzfläche und die Party kam so richtig in Fahrt.
Die Wiedersehensfreude machte es dem politischen Kabarett "Storno" nicht leicht. Die Thekenfraktion weigerte sich beharrlich die Lautstärke zu drosseln. Auch wir im Biergarten ließen uns von den engagierten Spassmachern nicht stören. Fröhlich und lautstark unterhielt sich jeder mit jedem und tauschte Erfahrungen und Neuigkeiten aus. Erschreckend oft musste ich hören, dass ich in Kürze eine offizielle Einladung zur Hochzeit ehemaliger Mitschüler im Briefkasten zu erwarten habe.
Nachdem ich per telefonischer Suchaktion wieder aufgetaucht war , ging es noch auf ein kleines Pläuschchen an der Theke. Jeder bekam ein "Viel Glück!" für die weitere Arbeit (Arbeitssuche) mit auf den Weg und nach und nach leerte sich der Saal.
Bis zum nächsten Mal. Und hoffentlich nicht erst zum 30. Jubiläum.
Sonntag, November 20, 2005
ES
Eigentlich schläft der gemeine Mensch noch. Ich sitze im Wohnzimmer meiner Eltern und schaue Stephen King's "ES".
Diesen Film hat mein Bruder mit ca. 6 Jahren zum ersten Mal gesehen.