Schon seltsam, wie nah einem Menschen sein können, die so weit entfernt wohnen.
Weder auf die Sprache, die Herkunft, noch den gesellschaftlichen Hintergrund kommt es an. Und doch ist man ihnen näher, als den Leuten, mit denen man unter einem Dach lebt.
Danke dafür.
Montag, März 20, 2006
Friends
Notiz an mich
Sorry an alle "Verpennten"
Sonntag, März 19, 2006
Blog-Leichen
Nachdem ich nun festgestellt habe, dass es auch anderen ähnlich geht wie mir, bin ich irgendwie beruhigt. Auch andere haben ihre Blog-Leichen im Keller, oder besser in den Entwürfen.
Immer wieder kommt es vor, dass einem Gedanken durch den Kopf schießen, deren Öffentlichkeitstauglichkeit sehr anzuzweifeln ist. Kann man hier den "Seelenstriptease" bis zum Gipfel treiben? Sollte man nicht doch lieber ein wenig mehr Zeit auf das Abklopfen von Sinn und Unsinn des zu postenden Eintrags verwenden?
Ich, für meinen Teil, scheine jedoch teilweise zu stark zu klopfen. Bei mir fällt offensichtlich einiges zu viel durchs Raster. Oder warum gibt's bei mir - zum Beispiel im Gegensatz hierzu - so wenig neue und interessante Beiträge?
Ich glaub, ich brauch 'ne Tüte Mut...
Donnerstag, März 16, 2006
Nichts besonderes
Wenn man im alltäglichen Trubel des Kindergartentages mal für ein paar Minuten denkt, es läuft alles wie am Schnürchen, geschieht im Allgemeinen etwas unvorhersehbares.
Da lehnt man am Waschbecken, schaut sich mit einem Kind eine mitgebrachte Kinderzeitschrift an, um im selben Moment mit den Worten: "Ich..*ürgs*" zur Seite geschubst zu werden, damit sich der Schubser gepflegt in's Waschbecken übergeben kann.
Also stürzt man zum Mülleimer, um die kurzzeitig versiegte Quelle bei erneutem Erwachen in eben diesen umleiten zu können. Kaum ist der Eimer korrekt positioniert, geht es auch wieder los. Praktikanten stürmen kreidebleich aus dem Gruppenraum, während andere Kinder - abgehärtet, wie sie nun mal sind - seelenruhig am Tisch (oder wo auch immer sie sich grad befinden) sitzen bleiben und höchstens ein: "K**** der schon wieder?" von sich geben.
Der Würfelhuster hat sich mittlerweile vollständig entleert und fühlt sich sichtlich erleichtert, weiß jedoch noch nicht, wie die Reaktion des pädagogisch gebildeten Gegenübers ausfallen wird und schaut entsprechend unsicher in dessen Gesicht.
"Sowas kann doch jeden mal passieren." erwidert dieses mit leichtem Zähne knirschen, während die plastikbehandschuhten Hände beginnen, das Waschbecken vom vorverdauten Inhalt zu befreien.
Zwei Köpfe schieben sich durch die Tür und ein zaghaftes "Alles wieder weg?" lässt auf die Rückkehr der Praktikanten schließen.
Die Fachkraft hat mittlerweile das über sich selbst erschrockene Kind beruhigt, welches sich weder krank noch sonstwie unpässlich fühlt und zum Spiel zurückgekehrt ist (natürlich nicht, ohne zuvor den Mund ausgespült und die Hände gewaschen zu haben). Bewaffnet mit dem gut gefüllten, und nicht zuletzt deshalb zugeschnürten, Müllbeutel geht es zum, sich im Außenbereich befindlichen, Container. Auf halben Weg fällt der entgegenkommenden Psychologin ein, dass ein wichtiges Dokument angekommen ist, welches der sofortigen Ansicht bedarf. Auch die Bürokraft hat ein wichtiges Anliegen, welches keinerlei Aufschub duldet, genau wie die Küchenfrau, die sich quasi mitten in den Weg wirft.
Ich bin erkältet und leide unter einem minderfunktionsfähigen Riechorgan - mir ist es egal, dass ich die Bude mit einem zarten Hauch von "Eau de Gegöbel" einnebel.
Montag, März 13, 2006
Juchuu oder so...
Heute kam der allseits bekannte United Parcel Service! *freu*
Kaum hatte das UPS-Auto den Hof verlassen, hatte ich auch schon das Paket aufgerissen und mein nigelnagelneues NAVIGATIONSGERÄT aus dem Karton geholt. *jubel*
Schnell einen Blick in die Bedienungsanleitung geworfen, das Ladekabel angeschlossen und das Ding genauer inspiziert. *neugiiiieeeeeeer*
Nach ersten irritierten Blicken musste ich feststellen: das Teil arbeitet mit Outlook!(wer mich kennt, kennt auch meine Allergie gegen dieses Programm...) MIST.
Bis ich das tolle Teil anständig bedienen kann, vergeht also noch 'ne Weile...*hmpf*
Guten Morgen!
Vor wenigen Minuten habe ich mich dazu entschlossen, in nahester Zukunft ein Leben als Millionärin zu führen.
Im Sommer werde ich als Gewinnerin von 100 000€, und somit erworbener Eintrittskarte für die 5-Millionen-SKL-Show, nach München fahren. Dort werde ich Günther Jauch und sein prominentes Rateteam mit meinem Charme verführen, wodurch mir natürlich ohne Vorbehalt die 5 Millionen direkt auf's Konto überwiesen werden.
Im Anschluss daran werde ich mein - bis dato wahrscheinlich eingetretenes - Dasein als Arbeitslose beenden, ein Therapiezentrum für behinderte Kinder auf unserem Gundstück errichten und unzählige Hunde, Katzen, Nage- und andere Kleintiere als Therapeuten einstellen. Natürlich wird es dann auch nötig, diverse menschliche Angestellte zur Wellness-Behandlung der tierischen Therapeuten zu beschäftigen.
Zuschriften erbitte ich in Kommentarform auf meinen Blog.
Sollte wider Erwarten der Geldsegen ausbleiben, wünsche ich mir einen Klappstuhl, damit ich wenigstens bequem beim Arbeitsamt auf neue Stellen warten kann.
Sonntag, März 12, 2006
Mittwoch, März 08, 2006
Was das Leben lebenswert macht...
...sind Menschen, die jederzeit wissen, dass man für sie da ist.
(based on "catch the stick" by Krinna)